49° 48‘ 4‘‘ N
8° 38‘ 11‘‘ O

Mit der Genauigkeit und Präzision eines Uhrwerks  

gemeinsam das Ziel erreichen.

LOS GEHT’S!

LIEBE KOLLEGINNEN
UND KOLLEGEN,

in unserer 3. Ausgabe von #klarmachen geht es um unseren Wert Präzision:

In der internen Newsroom Gruppe sind viele Ideen aufgekommen und gemeinsam diskutiert worden, wie und wo in unserem Unternehmen Präzision sichtbar wird und wichtig ist:

Etwa in der Technischen Validierung, die für jedes unserer Produkte Präzisionsdaten erhebt und somit charakteristische Leistungsmerkmale liefert. Oder in der Software-Entwicklung. Präzision zeigt sich auch in der klaren Kommunikation: „Empfänger hat Klarheit“ = klare Email-Kommunikation bezüglich Aufgaben und Aktivitäten. Also: Wer macht was und bis wann?

Präzision ist auch wichtig für den Forecast der Planungen: Wann muss was produziert werden? Auch in der Preiskalkulation ist sie elementar.
Unsere Produkte selbst verlangen höchste Präzision: Bei den Allergenen etwa können falsch negative Ergebnisse einer angeblich erdnussfreien Schokolade z.B. für einen Erdnuss-Allergiker tödlich sein. Dagegen sind falsch positive Ergebnisse teuer, weil z.B. ganze Chargen von angeblich erdnusshaltiger Schokolade nicht als solche verkauft werden können. Und Reinheit ist nicht nur bei unseren Produkten selbst unerlässlich, auch unsere Reinigungskräfte schaffen eine stets einwandfreie Arbeitsumgebung.

Zur Unterstützung unserer täglichen Arbeit achtet die Kantine mit einer präzisen Auswahl hochwertiger Speisen und einer genauen Deklarierung der Inhaltsstoffe auf unsere ausgewogene Ernährung.

Und ganz wichtig: Weil wir bei R-Biopharm präzise arbeiten und die Qualität unserer Arbeit und Produkte immer wieder selbst überprüfen, vermitteln wir Verbraucherinnen und Verbrauchern ein Gefühl der Sicherheit ihrer Lebensmittel. Mit unseren präzisen Tests ermöglichen wir zudem ihre individuell richtige Ernährung. Ärztinnen und Ärzte bekommen durch uns Sicherheit in der verlässlichen Diagnose von Krankheiten.

Visuell wählten wir zur Verdeutlichung das Bild eines Uhrwerks. Wie seine Rädchen präzise aufeinander abgestimmt ineinandergreifen, trägt jeder einzelne Bereich bei R-Biopharm mit seiner individuellen Präzision zur Präzision des Gesamten bei. Denn: Präzision ist in allen Bereichen wichtig und bildet die Grundlage unserer Arbeit in allen Geschäftsfeldern.

Wieso, weshalb und warum Präzision auch in der Produktion unerlässlich und dort vor allem in der Teamarbeit wichtig ist, erklären Euch die Kolleginnen und Kollegen der Produktion selbst.

Viel Spaß & viele Grüße Simone

PRÄZISION IN DER
PRODUKTION

Ein Beitrag von Silke

Über Wochen und Monate greifen viele unterschiedliche Prozessschritte ineinander, um Halbfertigwaren entstehen zu lassen, die dann am Ende zu einem Produkt in der Konfektionierung zusammengefügt werden. Um dies immer wieder neu zu gewährleisten, müssen alle Mitarbeiter in der Wertschöpfungskette genau zum richtigen Zeitpunkt und so fein getaktet wie ein kleines Uhrwerk ineinandergreifen. Sobald ein kleines Puzzleteil fehlt oder falsch ist, stockt die Produktion, und die Auslieferung für den Kunden ist in Gefahr. Um auch diese Herausforderungen immer wieder zu meistern, müssen alle im Team präzise agieren und wie ein Rad ins andere greifen. Besonders beeindruckend ist es immer wieder zu sehen, wie die einzelnen Teammitglieder sich gegenseitig unterstützen, damit wir alle bestmöglich zu unserem gemeinsamen Ziel kommen.

Wert im
Fokus

UNSERE WERTE
PRÄZISION

Genauigkeit und Gründlichkeit beginnt für uns in der klaren Kommunikation und sind unsere Maßstäbe in der Entwicklung von präzisen, sicheren, effizienten Produkten und Lösungen.

WAS DENKST DU?

Wie viele Kits wurden im Jahr 2020 konfektioniert?

Das Schöne an Produktions­projekten ist
DAS SICHTBARE ERGEBNIS

Daniel kam 2006 als Werkstudent zu R-Biopharm. Damals war er zusammen mit David Steinmann, zuständig für die Herstellung von Großansätzen, in der Produktion. Später übernahm er die Gruppenleitung für das Team „Qualifizierung, Prozessvalidierung und Dokumentation“.

Seine wirkliche Leidenschaft zeigt sich allerdings in der Leitung der Bauprojekte von R-Biopharm (Lagererweiterung 2013, Biotechpark 2014 und Erweiterung des Hauptgebäudes 2018) und auch der Tochterfirma Seramun (neues Produktionsgebäude seit 2019). Anfang 2021 ist er zu seinen Wurzeln zurückgekehrt und kümmert sich als Technischer Koordinator um Großprojekte der Produktionsabteilung. Privat spielt Daniel gerne Basketball, feiert mit Freunden, liebt gegrilltes Fleisch und Unmengen an Kaffee.

DANIEL IM
INTERVIEW

Das Wichtigste bei unseren Projekten ist eine klare Formulierung des zu erreichenden Ziels und eine möglichst präzise Planung noch vor Beginn der praktischen Tätigkeiten. Wenn hier zum Start nur eine ungefähre Vorgehensweise vorgegeben wurde, in der Hoffnung, dass sich die Details auf dem Weg klären, kann das massive Auswirkungen auf den Zeitplan haben. Ich will es an einem Beispiel veranschaulichen: Wenn wir einen Produktionsraum planen und bauen dort eine Standardtür mit 1,20 Meter Breite ein, dann mag das in der Regel ausreichend sein, nützt uns aber wenig, wenn sich später herausstellt, dass die einzubringende Maschine 1,50 Meter breit ist.

Es ist daher wichtig, schon früh die entsprechende Fachexpertise im Team zu haben, um solche Punkte abzufragen, noch bevor diese zu einem Problem führen.

Teamarbeit ist in Umbauprojekten besonders dann wichtig, wenn es in einzelnen Gewerken/Bereichen zu Verzögerungen kommt. Aufgrund der starken Abhängigkeiten der einzelnen Disziplinen ist es oft schwierig, hier Vorarbeiten durchzuführen, wenn nicht präzise formuliert ist, welche Anforderungen/Bedingungen zu welchem Zeitpunkt vorliegen müssen.

Dabei bedeutet jeder Tag Verschiebung, auch ein Tag weniger, an dem die Produktion auf den betroffenen Anlagen laufen kann. Wir hatten im Jahr 2020 etwa 604.000 zu konfektionierende Komponenten pro Monat, d.h. im Schnitt sind das 30.000 Komponenten pro Tag, die in Kits verpackt werden müssen. Mit jedem Tag, an dem nicht produziert werden kann, staut sich die Produktion am Ende auf und muss auf die Folgetage aufgeteilt werden.

Umso wichtiger ist es, dass wir mit der Abteilung Haustechnik und der Gruppe Produktionstechnik inzwischen eine breit gefächerte Expertise im Haus haben, um schnell auf Probleme reagieren und eine alternative Lösung finden zu können.

Das Schöne an den Produktionsprojekten ist das sichtbare Ergebnis. Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, wenn etwas Neues entsteht, das man am Ende auch sehen und anfassen kann.

Gleichzeitig ist es in diesem Rahmen möglich, seine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse einfließen zu lassen, sei es in der Programmierung, Elektrotechnik oder dem Engineering ganz allgemein. Jeder ist hier voll eingebunden und hat das Ziel, die Projekte möglichst ohne Verzögerung und in vorgegebener Qualität umzusetzen. Es geht hier vielmehr um einen ständigen gemeinsamen Austausch, das definierte Ziel zu erreichen, als die bloße Zuordnung von Aufgabenpaketen und einen schönen Projektplan.

Das konfektionierte Kit
IST AUSHÄNGESCHILD FÜR r-Biopharm

Mit der präzisen Konfektionierung wird der Produktionsprozess abgeschlossen.

Odete hat vor über 20 Jahren, im Juni 2001, bei R-Biopharm gestartet und seit diesem Zeitpunkt die Konfektionierung geleitet und aufgebaut. Inzwischen besteht das Team aus über 12 Mitarbeitern. Dabei gelten für alle die gleichen Rahmenbedingungen mit Möglichkeiten zur individuellen Arbeitsgestaltung. Jeder im Team hat ein hohes Maß an Eigenverantwortung, aber auch die Möglichkeit, Probleme anzusprechen und bestehende Prozesse zu optimieren.

Da die Konfektionierung das letzte Zahnrad vor Erstellung des Endprodukts ist, muss gewährleistet sein, dass alle benötigten Komponenten vorliegen. Fehlt nur ein Bauteil (oder ist falsch), kann die Konfektionierung nicht mit ihren Arbeiten starten. Eine Vorkonfektionierung einzelner Bestandteile ist einfach zu risikoreich vor dem Hintergrund, dass vielleicht doch eines der unfertigen Kits an den Endkunden gelangt. Außerdem besteht immer die Gefahr, dass nicht alle Komponenten in der gleichen Stückzahl vorliegen und dann einzelne vorgepackte Kits wieder ausgepackt werden müssten.

Insbesondere aufgrund dieser Schwankungen in den Komponentenmengen ist das Zählen ein fester Bestandteil des Konfektionierungsprozesses. Alle Bestandteile werden vor und nach der Konfektionierung durch einen „double check“ gezählt und mit den Vorgaben abgeglichen.

Alle Mitarbeiter in der Konfektionierung verfolgen das Ziel, ein einwandfreies Produkt für den Kunden bereitzustellen – schließlich ist das konfektionierte Kit das Endprodukt, das übergeben wird und als Aushängeschild für R-Biopharm dient.

Sobald auch nur eine Komponente im Kit falsch ist oder fehlt, kann der Kunde dieses Produkt nicht mehr nutzen oder evtl. sogar falsch nutzen und fehlerhafte Ergebnisse erzeugen.

Im Laufe der Jahre wurden daher im Konfektionierungsbereich mehrere Verbesserungen angestoßen und umgesetzt, um genau dieses Risiko zu senken. Das beginnt bei der Optimierung der Raumnutzung, Anpassung der Laufwege oder auch der selbst vorgeschlagenen Einführung von zufälligen Stichproben, die über den Tag verteilt werden.

Innerhalb der Konfektionierung gilt eine offene Diskussionskultur. Das kann auch dazu führen, dass in Stresssituationen vereinzelt harte, aber ehrliche Worte, ausgetauscht werden. Doch spätestens dann, wenn es darauf ankommt, arbeiten alle Hand in Hand und ziehen am gleichen Strang, um das geforderte Ziel zu erreichen.

Dieses Engagement zeigt sich auch daran, dass größere Reklamationen, die auf Fehler in der Konfektionierung zurückzuführen sind, sehr selten auftreten und zum Teil Jahre zurückliegen. Und das vor dem Hintergrund, dass nach wie vor ein Großteil der Arbeiten manuell durchgeführt und wirklich jede Komponente nochmal in die Hand genommen wird. Alleine im Jahr 2020 wurden so über xy Mio. Komponenten zu fast xy Kits (diese Zahlen sollt Ihr erraten) durch die Mitarbeiter der Konfektionierung zusammengepackt.

WIE GEHT ES WEITER?

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